CDU-Stadtverband Löningen
CDU-Stadtverband
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Pressearchiv
10.08.2011

CDU freut sich über "gute Mischung"

Stadtverband schickt bei Kommunalwahl 31 Stadtratskandidaten ins Rennen — Vier Bewerber für Kreistagsmandat Löningen (hu) - Die Christdemokraten in Löningen sind gerüstet für die Kommunalwahl am 11. September. Sie stellen sich mit einer „guten Mischung aus Jung und Alt, aus bewährten und neuen, frischen Kräften" an Kandidaten zur Wahl. Darauf wies bei der Mitgliederversamnilung des CDU-Stadterbandes Vorsitzender Ferdinand Fye-Sudendorf hin. Der Vorsitzende bezeichnete es als erfreulich, dass es gelungen sei, 31 Bewerber ins Rennen zu schicken. Bei der vergangenen Kommunalwahl seien es lediglich 28 gewesen. Deutlich fällt das Plus beim Ortsverband Löningen aus. Hier waren es seinerzeit nur sieben Kandidaten, nun wurden elf Mitstreiter gefunden. FyeSudendorf: „Die relativ hohe Zahl der neuen Kandidaten verspricht gute Möglichkeiten zum politischen Engagement und zur Neubesetzung von wichtigen Positionen und somit gute Chancen für einen politischen Neubeginn." Über die Platzierung der 31 Kandidaten auf der CDU-Liste soll in einer Woche die Vertreterversammlung der Partei entscheiden. Als Kreistagskandidaten aus dem Stadtgebiet schlug die CDU Marlies Hukelmann, Hans Götting, Marcus Willen und Johanna Hollah vor. Sie müssen noch von der Kreis-CDU bestätigt werden. Das soll am 21. Juni geschehen. Dank sagte der Vorsitzende den ausscheidenden Ratsmitgliedern der Partei: Heinz Brundiers, Andrea Frische, Helmut Hüdepohl, Marlies Hukelmann, Enno König-Hollrah, Norbert Moormann, Josef Osinski, Dietmar Timpe und Hermann Thole. „Wir brauchen über eure Amtzeit hinaus euren Rat und eure Unterstützung," gab der Vorsitzende ihnen mit auf den Weg. Seit fünf Jahrzehnten Mitglied der CDU sind Bernd Eick und Heinrich Dopp. Beide sollen dafür beim nächsten Kreisparteitag geehrt werden. Schon jetzt Auszeichnungen entgegennehmen konnten Heinrich Albers, Josef (Seppel) Framme und Hartmut Purnhagen, die ebenso wie Josef Kroner u Bernhard Rump 40 Jahre in der Partei sind. 25 Jahre dabei sind Ella Breher, Hermann Hömmen, Heinz Kessen, Josef Hemme, Karl-Heinz Lüken, Ludger Sibbel, Günther Klisch, Andreas Meyer, Dr. Wolfgang Sieverding, Anni Steingrefer und Bernhard Verhagen. Quelle: Münsterländische Tageszeitung 20.06.2011

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29.09.2010

Klare Zustimmung für den "Neuen"

Ferdinand Fye-Sudendorf übernimmt CDU Stadtverbandsvorsitz von Heinz Kessen

Von Hermann Huge

Löningen–Nach dreieinhalb Jahren an der Spitze des 410 Mitglieder zählenden CDU-Stadtverbandes stellte sich Heinz Kessen am Montagabend nicht erneut zur Wahl. „Die Arbeit hat mir immer sehr viel Spaß gemacht“, bekannte der Wachtumer, doch er werde auch künftig „nicht vor Langeweile umkommen“.

Nachfolger als Stadtverbandsvorsitzender ist Ferdinand (Ferdi) Fye-Sudendorf. 34 der Versammlungsteilnehmer stimmten für den Löninger Hauptschullehrer, zwei enthielten sich der Stimme. Jeweils eine Gegenstimme gab es für die bisherigen Stellvertreter, Hans Götting aus Angelbeck und

Bernd Lucks aus Löningen. Beide bleiben damit „als gleichberechtigte Partner“ im Amt. Eine Nein-Stimme und eine Enthaltung verbuchte Norbert Moormann, Wachtum, für sich, der weiterhin Schriftführer des Stadtverbandes ist. Als Beisitzer fungieren Wilhelm Bischoff, Huckelrieden, Thilo Blome, Bunnen-Böen, Klaus Horstmann, Wachtum, Silvia Huesmann, Helmighausen, Peter Imbusch, Benstrup sowie Stefan Kröger und Günter Wendt, beide Löningen.

Er habe sich zur Kandidatur entschlossen, „weil ich Zeit habe und mich engagieren möchte“, so der neue Stadtverbandsvorsitzende Ferdinand Fye-Sudendorf. Als Hauptaufgabe für die nächsten Jahre bezeichnete er es, im Hinblick auf die nächste Kommunalwahl die Wähler in Löningen von den Ideen und Inhalten der CDU und den sich zur Wahl stellenden Persönlichkeiten zu überzeugen.

Zudem solle der Kontakt zu den Rats- und Kreistagsmitgliedern wie bisher gepflegt werden. Der 61-Jährige möchte insbesondere die Jugend für die Politik und möglicherweise auch für die eigene Partei begeistern. Die Unterstützung und gute Zusammenarbeit mit der Jungen Union vor Ort ist für ihn

„oberste Pflicht“. Schon in den nächsten 14 Tagen will er deshalb das Gespräch mit der JU suchen.

Die Parteifreunde dankten Heinz Kessen mit „etwas zu trinken und Blumen für Deine Frau“. Der scheidende Vorsitzende gehöre seit 24 Jahren der CDU an und habe immer wieder Führungsaufgaben übernommen, so Bernd Lucks. Zwei Jahrzehnte habe er dem Rat angehört, davon zehn Jahre lang als stellvertretender Bürgermeister (1991 bis 2001). Der Vorstand zeichnete Paul Käter und Bernd Verhage sen. für 50-jährige CDU-Mitgliedschaft aus. 40 Jahre dabei sind Wilhelm Bischoff, Gerd-Ulrich Korfhage, Wilhelm Rolfes und Gerd Schnieders. Auf 25 Jahre kommen August Moorkamp, Ludger Sostmann und Hermann Thole.


 




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29.09.2010

"CDU wird geeignete Kandidaten finden"

Ferdinand Fye-Sudendorf im MT-Interview Von Hermann Huge Löningen – Kandidaten für die Kommunalwahl 2011 zu finden, ist für die Löninger CDU kein Problem. Diese Auffassung vertritt im MT-Interview der neue Chef des CDU-Stadtverbandes Löningen, Ferdinand Fye-Sudendorf, und verrät: Auch bei der Suche nach einem Städtler-Nachfolger ist die Partei am Ball. Parteipolitisch ist der neue CDU-Stadtverbandschef eher ein unbeschriebenes Blatt. 1949 in Alfhausen im Landkreis Osnabrück geboren, engagierte er sich zwar in der Jugend bei der Jungen Union, doch der christdemokratischen Partei gehört der dreifache Familienvater erst seit kurzem an. Der Grund ist aus seiner Sicht simpel: Seit 1977 unterrichtet er an der Hauptschule in Löningen unter anderem Politik und Geschichte. Und während seiner Lehrertätigkeit sollte keiner Anstoß nehmen können an einer möglichen Parteizugehörigkeit. Das ist jetzt anders. Seit einem Jahr befindet sich Ferdinand Fye-Sudendorf in Altersteilzeit und ist seitdem zu neuen Taten bereit. Kandidat für den Stadtrat oder den Kreistag möchte er aber nicht werden, denn: „Ich habe nun ja bereits ein politisches Amt.“ MT: Ihre Wahl hätte eindeutiger kaum sein können. Belastet oder motiviert Sie dieser sehr große Vertrauensbeweis? Fye-Sudendorf: Natürlich hätte die Entscheidung anders ausgehen können, aber wenn ich als einziger Kandidat auf der Liste stehe, ist solch ein Ergebnis vielleicht zu erwarten. Dennoch freue ich mich und betrachte die Abstimmung natürlich als motivierend. MT: Für 2011 müssen Kommunalwahl-Kandidaten gefunden werden. Sehen Sie da Probleme auf Ihre Partei zukommen? Fye-Sudendorf:Nein, die sehe ich eher nicht. Es gibt durchaus Bürger, die sich dieser Wahl stellen wollen. Das haben Gespräche, die ich in der Vergangenheit geführt habe, gezeigt. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir auch geeignete Kandidaten finden werden. MT: Auch junge Menschen? Fye-Sudendorf: Hier sehe ich für uns größere Schwierigkeiten. MT: Löningens Bürgermeister sieht sich verstärkt nach einem neuen Betätigungsfeld um. Jetzt hat die Wilhelmshavener SPD sich für ihn als ihren Oberbürgermeister-Kandidaten entschieden. Ist die Löninger CDU gerüstet für einen Bürgermeister-Wahlkampf schon im nächsten Jahr? Fye-Sudendorf: Die CDU hat sich seit einigen Wochen darauf eingestellt, weil sich unser Bürgermeister in sehr unterschiedlichen Regionen Deutschlands um eine neue Tätigkeit beworben hat. Die Wahlentscheidung in Wilhelmshaven zeigt nun, dass Städtlers Zeit inLöningen sehr wahrscheinlich abgelaufen ist. MT: Hat die Löninger CDU schon einen Bürgermeister-Kandidaten? Fye-Sudendorf: Die Parteifreunde sind seit längerem auf Kandidaten-Suche, es werden parteiintern auch Namen gehandelt. Aber diese werde ich hier natürlich nicht preisgeben. MT: Welche Anforderungen sollte der CDU-Kandidat erfüllen? Fye-Sudendorf: Er muss fachlich kompetent sein. Zudem muss er als Persönlichkeit Rückhalt in der Bevölkerung haben. Das hat es in der Vergangenheit nicht immer gegeben. MT: Bevorzugen Sie einen Verwaltungsfachmann oder eher einen Politiker? Fye-Sudendorf: Heute muss ein Bürgermeister ein auf vielen Gebieten kompetenter Politiker sein, zugleich aber auch die Verwaltungsaufgaben beherrschen. Wichtig für mich ist, dass er für Löningen eine fruchtbare und ehrliche Politik macht. MT: Welche Schwerpunkte müssen dabei aus Ihrer Sicht in den nächsten Jahren gesetzt werden? Fye-Sudendorf: Es gibt eine Reihe von Problemfeldern. Dazu gehört der Ganztagsschulbetrieb. Handlungsbedarf gibt es auch bei den Sportstätten. Ferner gilt es, die hohe Verschuldung in den Griff zubekommen und ausreichend Gewerbeflächen bereitzuhalten.

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27.09.2010 - Martin Richter, Schriftführer Ortsverband Stadt Löningen

CDU-Stadtverband trotzt dem widrigem Wetter

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Löningen – Mit Regenschirmen bewaffnet sind bei widrigen Witterungsverhältnissen vierzig Mitglieder und Interessierte der Einladung des CDU-Stadtverbands Löningen zur Radtour gefolgt. 

Die Ost-West-Achse, die Betriebsentwicklung der WEG und die neue Bereitschaft des DRK waren Stationen und Themen auf der Tour, die vom Ortsverband Löningen Stadt organisiert worden war. 

Löningens neuer CDU-Vorsitzender Ferdi Fye-Sudendorf freute sich, Landtagsmitglied Clemens gr. Macke, Kreistagmitglied Hans Götting sowie zahlreiche Ratsmitglieder unter den Teilnehmern begrüßen zu dürfen und ermunterte gleich zum Eingang zu einem intensiven Dialog.  

 Nach langer Phase des Planens und Bauens zeigten sich die Radler zufrieden mit dem Stand bezüglich der Baumaßnahme Ost.West-Achse. Es wurde angemahnt, die restlichen Arbeiten kurzfristig abzuschließen. Gr. Macke wies darauf hin, dass es dem besonderen Einsatz einiger CDU-Mitglieder zu verdanken gewesen wäre, dass es keine Verschiebung der Förderung zu Lasten der Stadt gegeben habe, während der Bürgermeister offenbar kein weitergehendes Engagement für nötig erachtete.

Die Besichtigung der Weser-Ems Erfrischungsgetränke WEG war ein weiterer Höhepunkt der Radtour. Betriebsleiter Groß stellte die bisherige und die geplante Betriebsentwicklung dar und führte über das Betriebsgelände. Zur Zeit füllen 220 Beschäftigte, darunter zahlreiche Auszubildende, 650 Mio. Getränkeflaschen jährlich ab. Geliefert wird überwiegend nach Deutschland und in die benachbarten Staaten.

Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer auch von den neuen Räumen der DRK-Bereitschaft, die innerhalb kürzester Zeit auf dem bisherigen Standort entstanden sind. Bernd Lucks: „Die DRK-Bereitschaft sichert im Alten Amt Löningen eine hohe Qualität im Rettungsdienst. Ein herzliches Danke den Einsatzkräften.“ Auch Clemens gr. Macke wünschte den Einsatzwagen stets freie Fahrt.   

Im Centralhof Breher stärkten sich die Radler bei leckerem Kuchen und Kaffee. Kurzweilig informierte gr. Macke über seine aktuellen Tätigkeitsfelder vor Ort und im Landtag und verwies auf die anstehenden Wahlen: Es würden Kandidaten auf allen Ebenen gesucht. Sie sollten in dem Bewußtsein gewonnen werden, dass sie sich heute einsetzen, um die Wohnqualität in der Region für morgen zu sichern. 




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18.09.2010 - MT vom 18.09.2010, Matthias Ellmann

CDU Löningen: Befremden über Städtler-Bewerbung

Löningen (mt) – Die Vorstände des CDU-Stadtverbandes Löningen und der CDU-Fraktion im Stadtrat haben die Bewerbung des Löninger Bürgermeisters Thomas Städtler zum Kandidaten der SPD für das Amt des Oberbürgermeisters in Wilhelmshaven mit Befremden zur Kenntnis genommen.

„Schwierige Zeiten erfordern Tatkraft und Weitsicht. Beides möchte ich für Wilhelmshaven einsetzen!“, dies seien jetzt schon die wahlkampfgeprägten Äußerungen, die Thomas Städtler auf seiner Homepage propagiere. „Dies hätten wir uns auch in den knapp neun Jahren als Bürgermeister der Stadt Löningen von ihm gewünscht“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Partei und Fraktion. Die „sachorientierte Arbeit“, die der Löninger Bürgermeister immer wieder geradezu gebetsmühlenartig geäußert habe, habe man in den vergangenen Jahren ebenfalls nicht feststellen können, so die CDU-Politiker. „Wie enttäuscht müssen die Löninger Bürgerinnen und Bürger sein, die ihn 2006 gewählt haben und jetzt feststellen müssen, dass der Bürgermeister nach der Hälfte seiner laufenden Amtsperiode seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen will“.

Städtler befinde sich nach eigener Aussage ab sofort im Wahlkampf (in Wilhelmshaven) und sehe hierin keinen Interessenkonflikt zu seiner Arbeit als Löninger Bürgermeister. Dies sieht die CDU im Stadtverband Löningen anders, so die einhellige Meinung der beteiligten Gremien.

„Wir werden dies in den nächsten Monaten genau verfolgen und gegebenenfalls darauf reagieren“, kündigt die Partei an. Ein Bürgermeister, der seit geraumer Zeit versuche, sich aus Löningen durch Bewerbungen in andere Kommunen zu verabschieden, könne dieses wichtige Amt nicht mehr vollständig und verantwortungsvoll ausfüllen. 

Der Bürgermeister sei aber nach wie vor der Stadt Löningen verpflichtet und habe seine volle Arbeitskraft dem Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu widmen. „Hier würden wir uns eine ,sachorientierte’ Entscheidung des Bürgermeisters wünschen“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.





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23.06.2010

Marlies Hukelmann erhält Bundesverdienstkreuz

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MT vom 12.06.2010, Matthias Ellmann
Löningen – Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist gestern Nachmittag Marlies Hukelmann ausgezeichnet worden. Die Löningerin wurde damit für ihr vielfältiges und langjähriges ehrenamtliches Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen ausgezeichnet. Marlies Hukelmann sei eine Mitbürgerin, deren ehrenamtliches Engagement zweifellos weit über dem Durchschnitt liege, sagte Landrat Hans Eveslage während der Ehrung im Löninger Rathaus und überreichte Urkunde und Ordenszeichen.
Seit über 30 Jahren ist Marlies Hukelmann in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen – vom Sport bis zur Politik – ehrenamtlich tätig. Der Zeitrahmen dieser Feier reiche sicher nicht aus, um das vielfältige Engagement im einzelnen und vollständig zu beschreiben, meinte Eveslage.
Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit ehrenamtlichen Engagement sei zweifellos die Kommunalpolitik der Stadt Löningen und des Landkreises Cloppenburg, so der Landrat, dessen Stellvertreterin Marlies Hukelmann ist. „Du bis bei vielen Anlässen eine gern gesehene Repräsentantin unseres Landkreises Cloppenburg“, sagte Hans Evelage dankte für eine stets sehr angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Einen hohen Stellenwert habe aber auch die Arbeit im sozial-gesellschaftlichen Bereich. Dieses Engagement reicht von der eigenverantwortlichen Organisation und Leitung von überregionalen Großveranstaltungen bis hin zur Essensausgabe an der Kuchentheke. Anerkennung verdiene auch der Einsatz für den Verein donum vitae. Marlies Hukelmann sei mehr als ein Stein im Gewölbe, der anderen Halt gibt, meinte Eveslage in Anlehnung an einen Satz des römischen Philosophen und Dichters Lucius Annaeus Seneca.

Marlies Hukelmann zähle zu den Pfeilern, die das Gewölbe unserer menschlichen Gesellschaft tragen. In Anbetracht der Fülle der ehrenamtlichen Tätigkeiten von Marlies Hukelmann sei jedoch auch klar: Ohne die Unterstützung der ganzen Familie wäre dieser Einsatz nicht möglich gewesen.

Bürgermeister Thomas Städtler gratulierte im Namen von Rat und Verwaltung und überreichte als Präsent das Buch „Starke Frauen im Oldenburger Münsterland“.
Im Namen der CDU-Fraktion dankte Hedwig Knabke für die vielen Stunden, die Marlies Hukelmann für die Löninger CDU geopfert habe. „Wir sind froh, dich in unseren Reihen zu haben“.
Für die Löninger Frauenunion dankte Agnes Menke auf plattdeutsch für das vielfältige Engagement und für viele schöne Fahrten. Die Geehrte selber betonte, die reichlich vier Jahrzehnte ehrenamtlicher Tätigkeit erschienen ihr auch im Rückblick äußerst positiv, obwohl es auch Stolpersteine gegeben habe. Sie dankte allen, die dies möglich hätten, unter anderem auch ihren fünf Kindern, die oft auf sie hätten verzichten müssen. Sie wolle in Zukunft vielleicht etwas kürzer treten, meinte Hukelmann unter dem zweifelnden Schmunzeln der Anwesenden, viele davon langjährige Weggefährten der gebürtigen Schelmkapperin. Andererseits laute ihr Wahlspruch: „Der Mensch braucht eine Herausforderung und kein geruhsames Leben“. Aufhören werde sie noch lange nicht.

Anschließend lud Marlies Hukelmann die Anwesenden zu einem gemütlichen Beisammensein ein, „für die nächsten Minuten oder Stunden. Für die nächsten Tage geht nicht, das passt nicht in meinen Terminplan“.

Zur Person:

Marlies Hukelmann
Marlies Hukelmann gehört seit 1991 dem Cloppenbuger Kreistag in verschiedenen Funktionen an und seit 1996 ununterbrochen dem Rat der Stadt Löningen, dessen Vorsitzende sie derzeit ist.

Seit 2006 ist sie zu dem stellvertretende Landrätin. Seit 2003 arbeitet Marlies Hukelmann im Präventionsrat der Stadt Löningen mit.

Sie ist seit 1994 auch stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Cloppenburg und seit 2001 Vorsitzende der Frauenunion im Landesverband Oldenburg. Kreisvorsitzende der Frauenunion Cloppenburg ist sie seit 1995, Vorstandsmitglied der Frauenunion Niedersachsen seit 1999. Zurzeit ist sie dort stellvertretende Landesvorsitzende.

Sie war als Abteilungsleiterinr für den Bereich der Leichtathletik im VfL Löningen verantwortlich und mehrere Jahre stellvertretendeVorsitzende des VfL.

Darüber hinaus ist Marlies Hukelmann im Bereich der Landfrauenbewegung tätig.

Den Regionalverein donum vitae Cloppenburg hat Marlies Hukelmann mitgegründet und auch den Vorsitz übernommen. Seit dem Jahr 2009 ist Marlies Hukelmann Landesvorsitzende von donum vitae Niedersachsen.

Seit dem Jahr 2001 ist Marlies Hukelmann auch Mitglied in den Kuratorien des St.-Anna-Stiftes und der Stiftung St. Franziskus.




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02.05.2010 - Münsterländische Tageszeitung vom 26.04.2010

Landesparteitag 2010

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Landesparteitag der Oldenburger CDU in Delmenhorst (v. l.): CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, Lutz Stratmann, die designierte Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen u. MDB F.-J. Holzenkamp Foto: Herrnberger

Der CDU-Landesverband Oldenburg will bei der anste­henden Änderung der Nieder­sächsischen Kommunalverfas­sung eine gewichtige Einfluss­nahme. Das machten die drei Einzelanträge zum Thema auf dem Parteitag der Oldenburger Christdemokraten am Samstag in Delmenhorst deutlich. Eine Koppelung der Papiere aus den Kreisverbänden Vechta, Olden­burg-Land und Wilhelmshaven blieb jedoch zunächst aus. Es be­steht noch Harmonisierungsbe­darf. So hatte der Friesoyther Bürgermeister Johann Wimberg in einer teils kontroversen De­batte angemahnt, „keine Widersprüchlichkeiten" auf den Weg zu bringen.

Die rund 200 Delegierten vo­tierten daraufhin mit großer Mehrheit bei 22 Gegenstimmen für den Vorschlag des Landesvorsitzenden und Bundestagsab­geordneten Franz-Josef Hohen­kamp: Die Fachausschüsse des Landesverbandes für Inneres und Kommunales sollen eine stimmige Komplettfassung der Anträge entwickeln. Diese werde Ende August dem Lingener Par­teitag der CDU in Niedersach­sen vorgelegt.

Der CDU-Kreisverband Vechta will in seinem Antrag die Beibehaltung der Stichwahl. Mit diesem Instrument solle verhin­dert werden, dass - besonders im Falle einer niedrigen Wahlbe­teiligung - keine Bürgermeister und Landräte „mit nur wenigen Stimmen" ins Amt gelangen, wie es der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ste­phan Siemer erklärte. Ebenso fordert der Vechtaer CDU-Kreisverband die Begrenzung der Amtszeit auf 16 Jahre, was zwei vollen Perioden entspricht. Zudem soll die Altersgrenze von 68 Jahren für die Amtsinhaber beibehalten und nicht aufgeho­ben werden. Siemer verwies auf das neue Renten- und Pensions­alter von 67 Jahren. Vor diesem Hintergrund könne man bei der Vechtaer Forderung „nicht von einer Altersdiskriminierung" bei Bürgermeistern und Landräten sprechen

Gegenwind erhielt nach der Präsentation des Antrags vom Ems­teker Bürgermeister Michael Fischer. Für ihn kommt die Be­schränkung auf zwei Wahlperioden für junge Amtsinhaber und Kan­didaten „einem Berufs­verbot" gleich. Und Wimberg verwies auf einen Widerspruch zum Antrag des Kreisverbandes Ol­denburg-Land, der sich für die Wiedereinführung von fünfjäh­rigen Wahlperioden stark macht.




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