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18.09.2010 - MT vom 18.09.2010, Matthias Ellmann

CDU Löningen: Befremden über Städtler-Bewerbung

Löningen (mt) – Die Vorstände des CDU-Stadtverbandes Löningen und der CDU-Fraktion im Stadtrat haben die Bewerbung des Löninger Bürgermeisters Thomas Städtler zum Kandidaten der SPD für das Amt des Oberbürgermeisters in Wilhelmshaven mit Befremden zur Kenntnis genommen.

„Schwierige Zeiten erfordern Tatkraft und Weitsicht. Beides möchte ich für Wilhelmshaven einsetzen!“, dies seien jetzt schon die wahlkampfgeprägten Äußerungen, die Thomas Städtler auf seiner Homepage propagiere. „Dies hätten wir uns auch in den knapp neun Jahren als Bürgermeister der Stadt Löningen von ihm gewünscht“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Partei und Fraktion. Die „sachorientierte Arbeit“, die der Löninger Bürgermeister immer wieder geradezu gebetsmühlenartig geäußert habe, habe man in den vergangenen Jahren ebenfalls nicht feststellen können, so die CDU-Politiker. „Wie enttäuscht müssen die Löninger Bürgerinnen und Bürger sein, die ihn 2006 gewählt haben und jetzt feststellen müssen, dass der Bürgermeister nach der Hälfte seiner laufenden Amtsperiode seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen will“.

Städtler befinde sich nach eigener Aussage ab sofort im Wahlkampf (in Wilhelmshaven) und sehe hierin keinen Interessenkonflikt zu seiner Arbeit als Löninger Bürgermeister. Dies sieht die CDU im Stadtverband Löningen anders, so die einhellige Meinung der beteiligten Gremien.

„Wir werden dies in den nächsten Monaten genau verfolgen und gegebenenfalls darauf reagieren“, kündigt die Partei an. Ein Bürgermeister, der seit geraumer Zeit versuche, sich aus Löningen durch Bewerbungen in andere Kommunen zu verabschieden, könne dieses wichtige Amt nicht mehr vollständig und verantwortungsvoll ausfüllen. 

Der Bürgermeister sei aber nach wie vor der Stadt Löningen verpflichtet und habe seine volle Arbeitskraft dem Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu widmen. „Hier würden wir uns eine ,sachorientierte’ Entscheidung des Bürgermeisters wünschen“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.





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23.06.2010

Marlies Hukelmann erhält Bundesverdienstkreuz

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MT vom 12.06.2010, Matthias Ellmann
Löningen – Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist gestern Nachmittag Marlies Hukelmann ausgezeichnet worden. Die Löningerin wurde damit für ihr vielfältiges und langjähriges ehrenamtliches Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen ausgezeichnet. Marlies Hukelmann sei eine Mitbürgerin, deren ehrenamtliches Engagement zweifellos weit über dem Durchschnitt liege, sagte Landrat Hans Eveslage während der Ehrung im Löninger Rathaus und überreichte Urkunde und Ordenszeichen.
Seit über 30 Jahren ist Marlies Hukelmann in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen – vom Sport bis zur Politik – ehrenamtlich tätig. Der Zeitrahmen dieser Feier reiche sicher nicht aus, um das vielfältige Engagement im einzelnen und vollständig zu beschreiben, meinte Eveslage.
Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit ehrenamtlichen Engagement sei zweifellos die Kommunalpolitik der Stadt Löningen und des Landkreises Cloppenburg, so der Landrat, dessen Stellvertreterin Marlies Hukelmann ist. „Du bis bei vielen Anlässen eine gern gesehene Repräsentantin unseres Landkreises Cloppenburg“, sagte Hans Evelage dankte für eine stets sehr angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Einen hohen Stellenwert habe aber auch die Arbeit im sozial-gesellschaftlichen Bereich. Dieses Engagement reicht von der eigenverantwortlichen Organisation und Leitung von überregionalen Großveranstaltungen bis hin zur Essensausgabe an der Kuchentheke. Anerkennung verdiene auch der Einsatz für den Verein donum vitae. Marlies Hukelmann sei mehr als ein Stein im Gewölbe, der anderen Halt gibt, meinte Eveslage in Anlehnung an einen Satz des römischen Philosophen und Dichters Lucius Annaeus Seneca.

Marlies Hukelmann zähle zu den Pfeilern, die das Gewölbe unserer menschlichen Gesellschaft tragen. In Anbetracht der Fülle der ehrenamtlichen Tätigkeiten von Marlies Hukelmann sei jedoch auch klar: Ohne die Unterstützung der ganzen Familie wäre dieser Einsatz nicht möglich gewesen.

Bürgermeister Thomas Städtler gratulierte im Namen von Rat und Verwaltung und überreichte als Präsent das Buch „Starke Frauen im Oldenburger Münsterland“.
Im Namen der CDU-Fraktion dankte Hedwig Knabke für die vielen Stunden, die Marlies Hukelmann für die Löninger CDU geopfert habe. „Wir sind froh, dich in unseren Reihen zu haben“.
Für die Löninger Frauenunion dankte Agnes Menke auf plattdeutsch für das vielfältige Engagement und für viele schöne Fahrten. Die Geehrte selber betonte, die reichlich vier Jahrzehnte ehrenamtlicher Tätigkeit erschienen ihr auch im Rückblick äußerst positiv, obwohl es auch Stolpersteine gegeben habe. Sie dankte allen, die dies möglich hätten, unter anderem auch ihren fünf Kindern, die oft auf sie hätten verzichten müssen. Sie wolle in Zukunft vielleicht etwas kürzer treten, meinte Hukelmann unter dem zweifelnden Schmunzeln der Anwesenden, viele davon langjährige Weggefährten der gebürtigen Schelmkapperin. Andererseits laute ihr Wahlspruch: „Der Mensch braucht eine Herausforderung und kein geruhsames Leben“. Aufhören werde sie noch lange nicht.

Anschließend lud Marlies Hukelmann die Anwesenden zu einem gemütlichen Beisammensein ein, „für die nächsten Minuten oder Stunden. Für die nächsten Tage geht nicht, das passt nicht in meinen Terminplan“.

Zur Person:

Marlies Hukelmann
Marlies Hukelmann gehört seit 1991 dem Cloppenbuger Kreistag in verschiedenen Funktionen an und seit 1996 ununterbrochen dem Rat der Stadt Löningen, dessen Vorsitzende sie derzeit ist.

Seit 2006 ist sie zu dem stellvertretende Landrätin. Seit 2003 arbeitet Marlies Hukelmann im Präventionsrat der Stadt Löningen mit.

Sie ist seit 1994 auch stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Cloppenburg und seit 2001 Vorsitzende der Frauenunion im Landesverband Oldenburg. Kreisvorsitzende der Frauenunion Cloppenburg ist sie seit 1995, Vorstandsmitglied der Frauenunion Niedersachsen seit 1999. Zurzeit ist sie dort stellvertretende Landesvorsitzende.

Sie war als Abteilungsleiterinr für den Bereich der Leichtathletik im VfL Löningen verantwortlich und mehrere Jahre stellvertretendeVorsitzende des VfL.

Darüber hinaus ist Marlies Hukelmann im Bereich der Landfrauenbewegung tätig.

Den Regionalverein donum vitae Cloppenburg hat Marlies Hukelmann mitgegründet und auch den Vorsitz übernommen. Seit dem Jahr 2009 ist Marlies Hukelmann Landesvorsitzende von donum vitae Niedersachsen.

Seit dem Jahr 2001 ist Marlies Hukelmann auch Mitglied in den Kuratorien des St.-Anna-Stiftes und der Stiftung St. Franziskus.




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02.05.2010 - Münsterländische Tageszeitung vom 26.04.2010

Landesparteitag 2010

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Landesparteitag der Oldenburger CDU in Delmenhorst (v. l.): CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, Lutz Stratmann, die designierte Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen u. MDB F.-J. Holzenkamp Foto: Herrnberger

Der CDU-Landesverband Oldenburg will bei der anste­henden Änderung der Nieder­sächsischen Kommunalverfas­sung eine gewichtige Einfluss­nahme. Das machten die drei Einzelanträge zum Thema auf dem Parteitag der Oldenburger Christdemokraten am Samstag in Delmenhorst deutlich. Eine Koppelung der Papiere aus den Kreisverbänden Vechta, Olden­burg-Land und Wilhelmshaven blieb jedoch zunächst aus. Es be­steht noch Harmonisierungsbe­darf. So hatte der Friesoyther Bürgermeister Johann Wimberg in einer teils kontroversen De­batte angemahnt, „keine Widersprüchlichkeiten" auf den Weg zu bringen.

Die rund 200 Delegierten vo­tierten daraufhin mit großer Mehrheit bei 22 Gegenstimmen für den Vorschlag des Landesvorsitzenden und Bundestagsab­geordneten Franz-Josef Hohen­kamp: Die Fachausschüsse des Landesverbandes für Inneres und Kommunales sollen eine stimmige Komplettfassung der Anträge entwickeln. Diese werde Ende August dem Lingener Par­teitag der CDU in Niedersach­sen vorgelegt.

Der CDU-Kreisverband Vechta will in seinem Antrag die Beibehaltung der Stichwahl. Mit diesem Instrument solle verhin­dert werden, dass - besonders im Falle einer niedrigen Wahlbe­teiligung - keine Bürgermeister und Landräte „mit nur wenigen Stimmen" ins Amt gelangen, wie es der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ste­phan Siemer erklärte. Ebenso fordert der Vechtaer CDU-Kreisverband die Begrenzung der Amtszeit auf 16 Jahre, was zwei vollen Perioden entspricht. Zudem soll die Altersgrenze von 68 Jahren für die Amtsinhaber beibehalten und nicht aufgeho­ben werden. Siemer verwies auf das neue Renten- und Pensions­alter von 67 Jahren. Vor diesem Hintergrund könne man bei der Vechtaer Forderung „nicht von einer Altersdiskriminierung" bei Bürgermeistern und Landräten sprechen

Gegenwind erhielt nach der Präsentation des Antrags vom Ems­teker Bürgermeister Michael Fischer. Für ihn kommt die Be­schränkung auf zwei Wahlperioden für junge Amtsinhaber und Kan­didaten „einem Berufs­verbot" gleich. Und Wimberg verwies auf einen Widerspruch zum Antrag des Kreisverbandes Ol­denburg-Land, der sich für die Wiedereinführung von fünfjäh­rigen Wahlperioden stark macht.




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